stempel_ueber_unsaktivitaetenGeschichteLinksBonifatiusBonifatiusmusicalCreditonFuldaHome

Dokkum

Dokkum, die Niederländische Bonifatiusstadt, ist gleichzeitig die nördlichste Stadt der Niederlanden. Anfangs bestand Dokkum nur aus ein paar Hütten und Zelte an einer Kreuzung von Land- und Wasserwegen.

Erst im Jahre 754 bekommt Dokkum eine echte Bedeutung durch den Mord am etwa 74 Jahre alten Bonifatius. Es ist nicht unannehmbar, dass dies sogar zur Enstehung der Niederlassung Dokkum geführt hat. Für viele Christen wurde Dokkum zum Wallfahrtsort, mit der Bonifatiusquelle und dem dazugehörigen Kloster und der Gedächtniskirche als Zugpflaster für die Gläubigen, die von fern und nahe zuströmten.

Seit der Reformation in 1580 war es vorbei mit diesen Pilgerfahrten, aber seit dem Ende des 19. Jahrhunderts wurden wieder Wallfahrten organisiert. Als Ergebnis davon wurde 1925 der Bonifatiuspark angelegt, und 1935 die Kapelle. Die Bonifatiuskapelle liegt ein wenig ausserhalb vom Zentrum, an dem Ort wo der Überlieferung nach Bonifatius ermordet wurde. Bei der Kapelle befinden sich auch die Bonifatius-Quelle und das bekannte 2,5 m hohe Bonifatius Standbild. Am Sockel der Statue steht die Inschrift: HIC BONIFATIO LUMEN VITAE EXTORTUM DCCLIV HIC FRISIAE EVANGELII LUMEN EXORTUM. (" hier wurde Bonifatius das Lebenslicht genommen, 754, hier ging für Friesland das Licht des Evangeliums auf"). Auch Crediton und Fulda werden erwähnt.